Vielleicht sind sich der Schriftsteller und die Schauspielerin, die nach der Premierenfeier aufeinandertreffen, in Wahrheit nie abhanden gekommen. Vielleicht haben sie sich in immer neuen Räumen, immer neuen Rollen gesucht und wieder verloren: als Nutte und als Freier, als Universitätsdozentin und als Dandy, als vom Leben Verwundete und als zynischer Abstauber, als Todessüchtige und als Triebtäter: Jede Szene eine Affäre. Diese Komödie ist eine Art Spiegelkabinett, aufgestellt in unserer Gesellschaft der 80er Jahre.